Juni 2020


Wir sind Belichos 


Nicht nur die freundlichen Menschen
in Belén akzeptieren und
respektieren uns immer mehr. 


Wir erhalten obendrauf ganz offiziell die schriftliche Bestätigung, nun nach mehr als 100 Tagen hier im Ort, als Teil desselben angesehen zu werden. 

Gefahrene Strecke: 728 Km

Zeitzone: MESZ -5 Std.

Route:

Belén - San Fernando del Valle de Catamarca - Belén

Unsere aktuelle Situation bzgl. Coronavirus und Ausgangssperre


Bereits seit März gilt hier im Departement Belén, wie auch in ganz Argentinien eine ständige Ausgangssperre. Die Provinz Catamarca ist immer noch Covid-19-Fall-frei! Im Laufe des Monats Juni nehmen wir in Belén zaghafte Lockerungen wahr. So öffnen zwar Geschäfte und Restaurants, aber es gilt nach wie vor die Pflicht zum Social-Distancing und dem Mund-Nasenschutz. Auf der einen Seite haben die Menschen grosse Angst vor dem Virus und tun alles damit er nicht in die Stadt kommt. Auf der anderen Seite sind sie sehr nachlässig mit den Sicherheitsmassnahmen. Sie tragen den Mund-Nasenschutz nur sporadisch um den Hals oder über dem Mund und vom Social-Distancing scheinen sie noch nie etwas gehört zu haben.

Was bedeuten nun die zaghaften Lockerungen für uns Reisende? Es besteht keinerlei Reisefreiheit! Man darf zwar im Einzelfall die Stadtgrenze mit dem Fahrzeug verlassen, muss dies aber mit triftigem Grund an offizieller Stelle beantragen und genehmigen lassen.

Unsere Überlegung für die nahe Zukunft: Was passiert eigentlich wenn der Virus tatsächlich in Belén eintrifft? Bei dieser Überlegung schwant uns nichts Gutes. Denn wenn die Leute hier so weitermachen wie bisher, sollte es für den Sars-CoV-2 ein Leichtes sein sich rasend schnell zu verbreiten. Wir gehen davon aus die Stadt-Regierung ist dann sehr konsequent, macht alles komplett dicht und keiner darf mehr aus dem Haus. Wir werden sehen...

Ein Strassenhändler

Normales Strassenbild - eine lange Schlange vor einem der grossen Supermärkte im Dorfzentrum

Unser Metzger hat immer eine schöne Fleischauswahl

Nach Belén kommt zwei Mal pro Woche eine Lieferung mit frischem Gemüse.

So wird transportiert - und es funktioniert; das Transportgut passt knapp unter den Stromkabeln durch.

An Süssigkeiten fehlt es uns bestimmt nicht …

Wir sind Belichos!


Seit dem 12. Juni ist es offiziell und wir haben es schriftlich: Jan und ich sind aufgrund der Corona-Situation seit dem 19. März in Belén ansässig und bilden somit bis auf weiteres einen Teil der Gemeinde Belén. Dies bestätigt uns das Dokument der COE Belén mit Brief und Siegel (COE = Comité Operativo de Emergencias).


Vielen Dank Belén. Darauf sind wir sehr stolz!

Letzter Teil im letzten Satz ist wichtig:

„… sind Teil der Gesellschaft der Stadt Belén Catamarca.“

100 Tage in Belén Zuhause


Kaum zu glauben, am Letzten des Monats Juni ist bereits unser Tag Nr. 103 im Städtchen Belén. Wir fühlen uns hier schon ganz Zuhause. Die Menschen kennen uns und wir werden von ihnen gegrüsst. Immer mehr werden wir von den freundlichen Belichos (wie sich die Einwohner Beléns nennen) akzeptiert und in ihr Leben integriert.


Gibt es bei der Defensa Civil eine technische Fragestellung wird Jan häufig in die Problemlösung mit einbezogen. Auch mit praktischem Equipment, wie z.B. unserem Bohrer, können wir aushelfen. Ausserdem ist bekannt, dass Jan mit einer prima Fotoausrüstung bestückt ist. Deshalb bitten uns die Einheimischen öfter um die Fotodokumentation diverser Anlässe.



So können wir z.B. am 19. Juni die offizielle Feier zum „Día de la Bandera“ (Tag der Nationalflagge) auf dem Hauptplatz der Stadt aus nächster Nähe mitverfolgen. Es werden Reden gehalten und die Nationalhymne gesungen. Begleitet ist die Festlichkeit vom örtlichen Blasorchester. Was uns jedoch wundert, an diesem Festakt sind neben den vielen offiziellen Leuten (wie z.B. der Polizei, Gemeindeverwaltung, Gendarmerie, ...) kaum Zivilpersonen anwesend.











































Das Protokoll für den wichtigen Festakt zum „Tag der Nationalflagge“ steht im Vordergrund: die Fahne, das ausgerichtete Strammstehen aller wichtigen Vertreter der politischen Gemeinde, die Musik, der Glanz. Aber wo ist das Volk?

Gruppenbild der zivilen Stadtvertreter

Auch die Musik ist dabei, mal mit und mal ohne Mundschutz - je nach Instrument.

Von General M. Belgrano wurde die Flagge gestaltet - wohl in jeder Stadt Argentiniens ist im Minimum eine Strasse nach ihm benannt.

Stramm geht es zu - da dürfen die paramilitärischen Organisationen nicht fehlen. Die stehen dann jeweils auch in der vordersten Reihe.

Natürlich tragen wir auch das Symbol der Festlichkeit …

Und fotografiert wird wie wild - die Vertreter der Presse und Kommunikationsabteilung der Gemeinde sind ein wenig irritiert.

Einladungen sind keine Seltenheit mehr. So kommt es, dass wir z.B. vom Direktor des Zivilschutzes Señor Emilio oder ein ander Mal vom Sägemeister Señor Rolando zum Essen zu sich nach Hause eingeladen werden. Es gibt bei jeder Einladung Selbstgemachtes oder regionale Spezialitäten. So kommt es dass wir zum ersten Mal in unserem Leben Chinchulines essen. Chinchulín ist auf dem Feuer gerösteter Dünndarm vom Rind mit natürlichem Inhalt. Sehr spannende Geschichte. Bei den Einladungen fällt uns jeweils auf, die Wohnungen oder Häuser der Belichos sind kaum mit Heizungen versehen. Wenn, dann gibt es nur eine Klimaanlage die auch heizen kann, oder man stellt elektrische Heizstrahler in den Raum. Während der kühlen Wintermonate, in denen die Nachttemperaturen häufig unter den Gefrierpunkt sinken, ist es in diesen Häusern bitterkalt.


Eine besondere Ehre ist es für uns, als wir von der jungen Mariana zu ihrer Diplomfeier (Acto de Colación de Grado de la UNCa) eingeladen werden. Diese findet per Live-Übertragung im Büro des Bürgermeisters statt. Mariana hat an der Universität von Catamarca das Fach „Gestión de riesgo, higiene y seguridad“ studiert (Risiko-, Hygiene- und Sicherheits-Management). Sie selbst und auch ihre Angehörigen sind mächtig stolz auf dieses Ereignis und freuen sich diesen Anlass mit Freunden zelebrieren zu können.

Die hübsche, stolze und junge Mutter organisiert alles selbst, um eine würdige Diplomübergabe in diesen schwierigen Zeiten abhalten zu können. Auch hier wichtig das Protokoll - die Fahne, gemeinsames Singen der Hymne von Catamarca, etc.

Wir dürfen sogar auf das obligate Gruppenfoto. Vielen Dank!

Die Live-Übertragung der Feier im Büro des Bürgermeisters mit zwei Laptops; einer für Mariana und einer für die geladenen Gäste. Clever.

Immer wieder kommt es allerdings vor, dass Jan und ich mit Verständnisproblemen zu kämpfen haben. Vor allem wenn es um die Vereinbarung von Terminen geht, haben wir versus den Argentiniern eine andere Auffassung. Wir gehen davon aus das liegt in den unterschiedlichen Kulturen unserer Länder. In dieser Beziehung können wir definitiv noch dazulernen.

Welche Vorteile hat unser Standort in Argentinien


Zuallererst möchten wir hier die sympathischen und gastfreundlichen Argentinier nennen. Dieses Volk ist uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und wir sind sehr dankbar, dass wir von ihnen so gut akzeptiert werden.


Ein weiterer Vorteil bietet der Standort Argentinien zur Zeit in finanzieller Hinsicht. Der Argentinische Peso (ARS) verliert ständig an Wert, so dass wir egal ob mit Schweizer Franken (CHF), Euro (€) oder US-Dollar (US$) verhältinsmässig günstig einkaufen können. Wir nutzen dieses Preisgefälle für den Augenarzt, den Optiker oder den Friseur. Einen Zahnarzttermin haben wir bereits für den Juli vorgesehen.


Das Klima ist ein Punkt den wir ebenfalls zu den Vorteilen dieser Region zählen. Trotz Winter und kühlen Nächten ist es hier tagsüber gut auszuhalten. Denn es scheint beinah jeden Tag die Sonne und Regen gibt es während dieser äusserst trockenen Jahreszeit so gut wie gar nicht.






Die Provinz Catamarca schätzen wir auch aufgrund ihrer Sehenswürdigkeiten. Sollte es in naher Zukunft möglich sein, wenigstens innerhalb der Provinz reisen zu dürfen, gibt es hier wunderbare Landschaften die wir ansteuern können.


Ein weiterer Vorteil Beléns ist die Sicherheit. Die Einwohner selbst sprechen stets davon wie ruhig und sicher es hier doch sei und dass man keinerlei Angst vor Gewalt haben muss. Man merkt aber auch, manchen (vor allem jungen) Leuten ist es zu ruhig hier und sie verziehen bei diesem Thema das Gesicht. Vor allem dann, wenn sie an die Lebendigkeit grösserer Städte denken.








Unser Standort im Stadtteil „La Banda“ bedeutet für uns ein weiterer Vorteil. Wir sind draussen in der Natur mit herrlicher Aussicht auf die umliegende Landschaft mit ihren sanften Hügeln. Da wir unsere Einkäufe und Erledigungen stets zu Fuss tätigen, verschafft uns die Entfernung zum Stadtzentrum zusätzlich regelmässige Bewegung, die uns wirklich gut tut.

Für Europa ist das wohl ein seltener Wetterbericht; keine Wolken, nur etwas frisch.

Auf der Strasse gesehen - man beachte die seitlich aus dem Auto ragende Ladung. Die Fracht ist nicht markiert, ein Fahrradfahrer würde glatt „geköpft“ werden.

Weiter vorne ist eine Kontrolle - die Polizisten weisen den Fahrer auf etwas hin. Der fährt an den Strassenrand, rüttelt mit der Hand einmal an der Ladung und fährt dann in aller Ruhe weiter. Die Polizisten drehen sich derweilen ab, so dass sie ja nicht sehen, ob der Fahrer nun der Anweisung nachkommt oder nicht.   

Immer wieder freuen wir uns den majestätischen Kondor über uns segelnd beobachten zu können

Trotz Ausgangssperre ein wenig unterwegs


Um zu Fuss in die Stadt Belén zu gelangen müssen wir das Flussbett des Río Belén durchqueren. Da der Fluss im Winter, bzw. in der Trockenzeit meist kein Wasser mit sich führt ist das kein Problem. Aber eben nur „meist“. An manchen Tagen stehen wir sehr überrascht vor dem Wasserlauf und müssen uns den Weg durchs knöcheltiefe Nass suchen. Da passiert es schon mal, dass man mit feuchten Füssen am anderen Flussufer ankommt. So geschehen auch an dem Tag, als wir auf den Hügel zur grossen Statue der „Nuestra Señora de Belén“ hoch wandern. Zwar haben wir nasse Füsse, aber wir geniessen die Aussicht von dort oben über die Stadt und die herrliche Landschaft.























Diese Statue überragt das ganze Tal und ist nachts hell beleuchtet.

Ausblick auf die Stadt

An einem schönen Samstagnachmittag lädt uns der Sägemeister Rolando spontan zu einem Ausflug mit seinem Pick-Up ein. Er möchte uns die nördlich von hier gelegenen Dörfer in den Bergen zeigen. Wow, wir sind wahnsinnig glücklich über diese Einladung und freuen uns riesig. 


Um 14:00 Uhr geht es los. Wir steigen zu Rolo ins Fahrzeug und fahren Richtung Norden. An der Polizeikontrolle am Ortsausgang entfacht sich eine Diskussion ob wir trotz Ausgangssperre tatsächlich die Stadt verlassen dürfen. In uns steigen bereits Zweifel auf, als wir tatsächlich durch die Kontrolle gewunken werden. 


Für Jan und mich ein einzigartiger Tag, denn dies ist seit dem 19. März das allererste Mal, dass wir die Stadtgrenze von Belén hinter uns lassen und ein Stückchen „Freiheit“ schnuppern dürfen. Die Rundfahrt mit Rolando führt uns in hübsche Dörfer und zu einsamen Fincas inmitten der Berge. Wir besichtigen eine alte Mühle und fahren entlang grosser Walnuss-Plantagen. Pünktlich um 18:00 Uhr (danach wird die Strassenkontrolle gesperrt) schaffen wir es wieder zurück zu sein.

Der Sägemeister wird Rolo genannt - hier zusammen mit Marita beim ersten Ausflugsziel.

Unterwegs immer wieder die grossen Plantagen mit den im Winter kahlen Walnuss-Bäumen

Wir fahren durch viele Bergdörfer nördlich von Belén.

Unser erstes Ziel: das Dorf  „Condor Huasi“ - übersetzt „Haus der Kondore“

Der Mühlstein

Das Antriebsrad der alten Mühle

Lieber Señor Rolando, wir danken Dir vielmals für diesen einzigartigen Tag, an dem Du uns ein Stückchen Freiheit beschert hast.

Hauptstadt Catamarca - WIR KOMMEN!


Emilio Rodriguez, der Direktor des Zivilschutz muss für ein paar wichtige Erledigungen in die Provinzhauptstadt „San Fernando del Valle de Catamarca“. Dies verknüpft er mit einem kurzen Besuch bei der dort ansässigen Verwandtschaft seiner Frau Cecilia. Zu dieser Fahrt nimmt er nicht nur seine Frau und seine 3 Kinder mit, nein, er fragt auch uns zwei, ob wir ihn mit unserem Indi begleiten möchten. Wir können es erst gar nicht glauben, aber es kommt ein wie aus der Pistole geschossenes einstimmiges lautes „JA“ aus unseren Kehlen. Selbstverständlich möchten wir ihn auf seiner Fahrt begleiten, was für eine Frage. Bis dahin sind es allerdings noch 10 Tage und aus Erfahrung wissen wir, es kann sich noch Einiges ändern, oder wir haben wieder das oben genannte Verständnisproblem.


Der abgesprochene Termin am 26. Juni rückt näher und es scheint sich zu bewahrheiten. Wir werden nach Catamarca Capital fahren. Um 04:00 Uhr früh soll es los gehen. Aufgeregt packen wir am Vortag unseren Indi und machen ihn startklar. Nach 2 monatigem Stillstand auf dem Campingplatz La Banda verlassen wir am späten Nachmittag des 25. Juni den Complejo Turístico und freuen uns wie zwei kleine Kinder an Weihnachten vor der Bescherung. Heute Nacht übernachten wir direkt vor dem Haus der Familie Rodriguez, um pünktlich um 04:00 Uhr früh parat zu sein.




Mit etwas Verspätung geht es um 04:15 Uhr los. Für die 350 Kilometer in die südöstlich gelegene Provinzhauptstadt brauchen wir inkl. einer halbstündigen Ruhepause 6 Stunden. Entlang der Strecke passieren wir 5 Kontrollposten, welche jeweils unsere Reiseerlaubnis sehen und unsere Körpertemperatur messen wollen. Während einheimische Fahrzeuge durch die Kontrollen einfach durchgewunken werden, müssen wir jeweils zur Seite fahren und genauestens erklären wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir fahren. Unsere Papiere werden gecheckt, die genehmigte Reiseerlaubnis kontrolliert und uns wird die Körpertemperatur gemessen. Trotz der persönlichen Begleitung von Emilio im offiziellen Fahrzeug der Defensa Civil, müssen wir uns immer wieder erklären, eh wir die Kontrollen endlich passieren dürfen. Wir empfinden dies als Diskriminierung.


In „San Fernando del Valle de Catamarca“ angekommen besichtigen wir die Innenstadt und bewundern die Kathedrale. Wir schlendern gemeinsam durch die Fussgängerzone und bummeln durch verschiedene Geschäfte.


Die Familie Rodriguez beim Bummeln, Jan beim Schaufenster betrachten

Die Stadt ist mit ca. 140´000 Einwohnern nicht gross, liegt aber toll eingebettet zwischen zwei Bergzügen

Die Kathedrale

Die Fussgängerzone - ein Ort den wir seit Langem missen. Ohne Strassenverkehr sich entlang einer Ladenpassage zu bewegen - herrlich.

Spass darf auch nicht fehlen; ob die Kleine wegen dem Foto oder dem Papa die Augen verdeckt?

Ohne Eis wäre der Ausflug wohl nicht komplett.

Am Nachmittag besuchen wir die Waldbrandbekämpfer „Encendios Forestales“. Emilio hat für uns arrangiert, wir dürfen in der Halle inmitten der grossen Feuerwehrfahrzeuge übernachten. Wir bekommen durch die Fire-Fighters eine spannende Erklärung über ihre gefährliche Arbeit und eine grandiose Vorstellung der Einsatzfahrzeuge inklusive Spritztour. Wir stellen fest, die „Encendios Forestales“ besteht aus einem grossartigen und äusserst sympathischen Team und wenn es bei einem Feuer hart auf hart kommt zeigen sie Mut und Stärke.


Sogar eine Spritztour gibt es für uns

Alles wird uns erklärt 

Und so dürfen wir dann zwischen all den tollen Fahrzeug unseren Indi parken - und tatsächlich ist Indi gar höher als manch Einsatzfahrzeug

So mal mit 19 Tonnen und mit hartem Allrad durch das Gelände fetzen …

Am Vormittag des 27. Juni zeigt uns Gustavo von der „Encendios Forestales“ die Gegend um die Provinz-hauptstadt. Wir besuchen die Pilgerstätte „Gruta de la Virgen del Valle“ und bitten bei der Jungfrau um die Verschonung der Provinz Catamarca vom Corona-Virus. Danach fährt Gustavo mit uns an einen Stausee in den Hügeln oberhalb der Stadt, der als Trinkwasser-Reservoir dient. 


Gustavo und Marita, im Hintergrund ein Felsbrocken mit der Form einer Schildkröte

Die Grotte mit der heiligen Jungfrau 

Weihwasser in rauen Mengen

Der Stausee - nur einer von mehreren Gewässern die als Trinkwasser-Reservoir dienen

Nahe der Staumauer auf dem kleinen Park steht das Denkmal der Waldbrand-Bekämpfer; jeder aktive Mitarbeiter ist namentlich erwähnt

Nach einem wiederholten kurzen Abstecher ins Zentrum von San Fernando treten wir nachmittags um 15:00 Uhr den Heimweg an. Wiederum nach vielen Polizeikontrollen erreichen wir pünktlich um 20:00 Uhr die Stadtgrenze von Belén und passieren für heute die allerletzte Sicherheitskontrolle.


Wir sind Emilio Eris Rodriguez und seiner Familie von Herzen dankbar für diese 2 wunderbaren Tage. Trotz unserer offiziellen schriftlichen Reiseerlaubnis wäre es ohne ihn niemals möglich gewesen durch all die Kontrollen zu kommen und die Provinzhauptstadt zu erreichen.

Für eine saubere Umwelt 


Gleich zu Beginn des Monats Juni beschliessen Jan und ich entlang unserer Route in die Stadt Belén sämtliche achtlos in die Natur weggeworfene Alu-Dosen zu sammeln und sie unserem Freund Pablo zu bringen, der die Dosen umweltgerecht entsorgt. Es dauert jedoch keine 3 Tage bis erneut weggeworfene Getränkedosen am Wegesrand liegen. Unsere Aludosen-Sammelaktion werden wir wohl noch öfters wiederholen müssen.

Die gesammelten Alu-Dosen übergeben wir einem Mitarbeiter des Zivilschutzes; dieser bekommt ein kleines Entgelt bei der Abgabe des Rohstoffes.

mbo

Plan Juli

Aufgrund der Tatsache die Provinz Catamarca ist Ende Juni immer noch „Sars-CoV-2 - frei“, hoffen wir die Ausgangssperre wird gelockert und es soll möglich sein, dass wir im Juli wenigstens innerhalb der Provinzgrenzen reisen können.

© Copyright by Jan Hiddink und Marita Bottner - www.majanta.net - 2020 / 2021 / 2022

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